Rettet die Büropflanze – Mit der Hacking Box gegen Trockenheit im Büro

In der Mittagspause Kaffee trinken und über das letzte Wochenende reden? Bei auticon wird manchmal lieber gebastelt und entwickelt. Zum Beispiel mit der Hacking Box der Technologiestiftung Berlin.

Die Hacking Box mit Makey Makey, Raspberry Pi und Arduino (v.l.n.r.)

Die Hacking Box mit Makey Makey, Raspberry Pi und Arduino (v.l.n.r.)

Die Technologiestiftung Berlin engagiert sich für die Vernetzung zwischen Wissenschaft und Praxis im technologischen Bereich und sieht es als ihren Bildungsauftrag, Menschen für Technologie-Themen zu begeistern.
Mit ihrer Hacking Box, einer mit verschiedenen Hardwarekomponenten bestückten Verleihbox, wurde sie gerade zum ausgezeichneten Ort im Wettbewerb „Deutschland – Land der Ideen“ erklärt. Da wir ebenfalls Preisträger sind kamen wir mit der Stiftung ins Gespräch, die uns netterweise eine ihrer Boxen zur Verfügung stellte. Und der Tüftel-Spaß ging los!

Zuerst ging es daran, die Inhalte der Box zu erkunden. Mit einem Arduino, einem Makey Makey und einem Raspberry Pi sind die Boxen gut bestückt. Doch was genau verbirgt sich hinter den in letzter Zeit häufiger gehörten Namen?

  • Der Arduino ist ein Mikrocontroller, an den alle möglichen Dinge angeschlossen werden können. Nach der Programmierung eines kleinen Programmes arbeitet der Mikrocontroller dann autonom.
  • Das Makey Makey Board ermöglicht den Anschluss von Sensoren an eine USB-Schnittstelle. Damit ist es möglich, fast alles als Touchpad zu verwenden.
  • Der Raspberry Pi ist ein Minicomputer auf Linux-Basis. Hiermit lässt sich fast alles umsetzen, was auch mit einem herkömmlichen PC oder Laptop möglich ist.

Ergänzt wird die Box noch durch eine Menge an Kabeln, Leuchtdioden und einem Breadboard (Steckplatine).

Da unser Zeitbudget begrenzt war, mussten wir uns entscheiden, welches der kleinen Wundergeräte unser erstes „Opfer“ werden sollte, und entschieden uns für den Arduino. Hier kamen uns gleich haufenweise Ideen!

So entwickelten wir fröhlich los und es entstanden ein Annäherungssensor auf kapazitiver Basis, ein Schattenspender (Servo dreht sich, wenn die Sonne darauf scheint) und ein Blumen-gieß-Erinnerungs-Automat. Leider haben wir erst am Ende der Aktion auch daran gedacht, Bilder zu machen (wo ist der Erinnerungs-Automat dafür?), sodass wir nur von der letzten Idee Fotos zeigen können.
Am Ende kann man sagen: Es macht einfach Spaß! Schon in 20 Minuten lassen sich tolle kleine Anwendungen bauen, und der Phantasie sind fast keine Grenzen gesetzt!

Mehr Informationen zur Hacking Box gibt es hier.

Mittagspause bei auticon: IT-Consultant Martin Neumann stellt Valentin Vonnemann, Niederlassungsleiter Berlin und Christian Quincke, Job Coach in Berlin, den Blumen-gieß-Erinnerungs-Automat vor

Nie wieder vergessen zu gießen: Der Blumen-gieß-Erinnerungs-Automat in voller Funktion

Nie wieder vergessen zu gießen: Der Blumen-gieß-Erinnerungs-Automat in voller Funktion

Und nochmal aus der Nähe: Arduino mit Breadboard und der Ansage: Blumen gießen!

Und nochmal aus der Nähe: Arduino mit Breadboard und der Ansage: Blumen gießen!

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