auticon gewinnt Deichmann-Förderpreis

Pressemitteilung 08 / 2014

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Glückliche Gewinner: auticon-Gründer Dirk Müller-Remus und Team mit dem Journalisten Michael Jungblut und Preis-Initiator Heinrich Otto Deichmann. Foto: Deichmann Förderpreis

Die Berliner auticon GmbH hat den ersten Platz des Deichmann-Förderpreises 2014 in der Kategorie „Berufliche Förderung durch Unternehmen“ gewonnen. Die Firma beschäftigt ausschließlich Menschen im Autismus-Spektrum als IT-Consultants. Der Sieg sichert dem Unternehmen ein Preisgeld von 15.000 Euro.

Berlin, 06.11.2014

Der Deichmann-Förderpreis für Integration 2014 geht in seinem zehnten Jahr an das Berliner Unternehmen auticon. Insbesondere zeichnete die Jury des Deichmann-Förderpreises damit die berufliche Förderung benachteiligter junger Menschen in der Gesellschaft aus. Das Firmenkonzept von auticon beruht darauf, ausschließlich Menschen im Autismus-Spektrum in der IT-Qualitätssicherung einzusetzen.

Der Preis wurde auticon in der Kategorie „Berufliche Förderung durch Unternehmen“ verliehen und ist mit 15.000 Euro dotiert. auticon leiste in seinem Bereich Pionierarbeit, so die Jury. Das Unternehmen zeige, dass die Beschäftigung von Autisten nicht mit einer intensiven und zeitraubenden Mehrarbeit für die Kollegen einhergehen muss. So trage das Firmenkonzept zu einer erhöhten Lebenszufriedenheit der Betroffenen bei. „Die Preisträger gehen als nachahmenswerte Beispiele voran. Hemmnisse wie Behinderungen dürfen den Zugang zum Arbeits- und Gesellschaftsleben nicht verwehren“, sagte Initiator Heinrich Otto Deichmann, Geschäftsführer der Deichmann SE, auf der Preisverleihung.

„Für uns ist das eine tolle Bestätigung unseres Ansatzes, Menschen im Autismus-Spektrum den Schritt auf den ersten Arbeitsmarkt zu ermöglichen“, sagte Dirk Müller-Remus, Gründer und Geschäftsführer der auticon GmbH.

Das Unternehmen beschäftigt Autisten auf Grund ihrer Stärken in Mustererkennung, Detailgenauigkeit und Logik. Diese Stärken lassen sich insbesondere in der IT-Qualitätssicherung erfolgreich einsetzen. „Heterogene Teams agieren effizienter. Die Arbeitsqualität in den Abteilungen unserer Kunden erhöht sich signifikant“, so Müller-Remus.

Die Schwierigkeiten in der sozialen Kommunikation der Mitarbeiter im Autismus-Spektrum fängt das Unternehmen durch den Einsatz von eigenen Job Coaches auf. „Unser Unternehmensprinzip beruht auf der Idee gelebter Inklusion: ‚So viel Unterstützung wie nötig, so wenig wie möglich‘. Daher sitzen unsere Job Coaches auch nicht bei unseren Kunden vor Ort. Sie agieren als eine Art ‚Back-Up‘ im Hintergrund“, erklärt Müller-Remus das Geschäftskonzept. „Wir bekommen für diesen Ansatz sehr gutes Feedback von beiden Seiten – von Consultants und Kunden.“

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