Welt-Autismus-Tag am 2. April

Ein Zeichen, mehr (noch) nicht: Der internationale Welt-Autismus-Tag am Ostermontag (2.4.) wird die öffentliche Aufmerksamkeit für kurze Zeit auf das Thema Autismus lenken. Zu diesem Anlass erhalten alle auticon-Mitarbeiter eine auticon-Sonnenbrille, um die häufig lichtempfindlichen Autisten vor der Frühjahrssonne – oder aber auch den Blicken anderer Menschen – zu schützen.

auticon

auticon zum Welt-Autismus-Tag: „Wir brauchen eine ganze Autismus-Woche!“ 

  • Internationaler Welt-Autismus-Tag am 2. April bringt das Thema Inklusion zurück ins Gedächtnis: mehr als 85 Prozent der Autisten sind bislang ohne Chance auf dem ersten Arbeitsmarkt 
  • Der IT-Dienstleister auticon wünscht sich mehr Aufmerksamkeit für das Thema: Länder wie Großbritannien und die USA sind hier schon weiter 
  • Zum internationalen Welt-Autismus-Tag am Ostermontag erhalten alle auticon-Mitarbeiter eine auticon-Sonnenbrille, um die häufig lichtempfindlichen Autisten vor der Frühjahrssonne – oder aber auch den Blicken anderer Menschen – zu schützen.

München, 29. März 2018 – Ein Zeichen, mehr (noch) nicht: Der internationale Welt-Autismus-Tag am Ostermontag (2.4.) wird die öffentliche Aufmerksamkeit für kurze Zeit auf das Thema Autismus lenken. Doch ein Tag scheint angesichts der Vielschichtigkeit des Themas zu wenig zu sein. „Wir brauchen wie unsere Kollegen in Großbritannien eine ganze Autismus-Woche – oder sollten den April zum Nationalen Autismus-Monat ausrufen wie in den USA“, erklärt Markus Schwind, Geschäftsführer Deutschland der auticon GmbH. „Dann hätten wir mehr Zeit, um über Autismus zu sprechen und die Öffentlichkeit über die Probleme, vor allem die hohe Arbeitslosigkeit unter den Betroffenen, zu informieren und aufzuklären.“ Die Skepsis vieler Unternehmen gegenüber Autisten ist noch immer groß, auch wenn die Bestrebungen zu mehr Inklusion in den vergangenen Jahren durchaus sichtbar sind. Dennoch haben viele Autisten trotz außergewöhnlicher Qualifikationen und Fähigkeiten keine Chance am allgemeinen Arbeitsmarkt, von einer Karriere-Chance gar nicht erst zu sprechen: Rund 85 Prozent von ihnen sind in Deutschland arbeitslos.

„Hier gibt es noch viel zu tun – und zwar auf beiden Seiten, nicht nur bei den Unternehmen. Denn viele Menschen im Autismus-Spektrum wissen gar nicht, welche besonderen Talente sie haben und welche Möglichkeiten ihnen damit offenstehen“, so Schwind. Eine Gesellschaft, die sich mit Themen wie der Digitalisierung, aber auch dem Fachkräftemangel in der Informationstechnologie beschäftigen und dafür Lösungen finden muss, kann die außergewöhnlichen Stärken der Autisten gut gebrauchen, zumal neurodiverse, gemischte Teams im Arbeitsalltag eine echte Bereicherung sein können.

auticon möchte den internationalen Welt-Autismus-Tag nutzen, um auf diesen Widerspruch hinzuweisen. Im Vorfeld haben alle Mitarbeiter von auticon ein Relax-Pack mit einer auticon-Sonnenbrille erhalten. Diese soll die Mitarbeiter unter anderem vor der Frühjahrssonne, zu grellem Licht am Arbeitsplatz oder den Blicken anderer Menschen schützen – alles Dinge, die Autisten manchmal mehr zusetzen als komplizierte Algorithmen oder komplexe IT-Projekte.

Der IT-Dienstleister auticon bietet Autisten (vom Einsteiger bis zum Experten) als erstes Unternehmen in Deutschland Karriere-Chancen als IT-Consultants an. Damit sie ihre besonderen Begabungen, Fähigkeiten und den Fokus auf funktions- und sachorientiertes Arbeiten in den Projekten optimal zur Geltung bringen können, werden ihnen Job-Coaches und Projekt-Manager zur Seite gestellt. So verbindet auticon soziale und wirtschaftliche Ziele: Die auticon-Consultants erhalten eine professionelle Anstellung auf dem ersten Arbeitsmarkt, die Kunden herausragende Qualitätsarbeit. 2011 gegründet, beschäftigt auticon inzwischen rund 100 Personen im Autismus-Spektrum in Deutschland, England und Frankreich. Ein weiteres Büro wurde gerade in der Schweiz eröffnet.

Noch immer sind rund 85 Prozent der Autisten in Deutschland arbeitslos – trotz zum Teil herausragender Fähigkeiten und Begabungen gerade im Bereich der IT. Es gibt auf allen Seiten noch viel zu tun!

Das Bewusstsein für Autsimus am Arbeitsplatz zu steigern beginnt damit, den Menschen im Autismus-Spektrum und denjenigen, die mit ihnen im Team arbeiten, zuzuhören. Im Rahmen des Welt-Autismus-Tages haben wir ein paar Ansichten und Erfahrungen zusammengestellt.

“At Auticon, support from Project Managers and Job Coaches takes some of the pressure if a difficult situation arises. They assist with prioritising tasks and ensure the workplace environment is comfortable.”

James Neely, Auticon Consultant

“To get the best from talented people, we need to stop focusing on what people aren’t good at.”

Ray Coyle, Auticon CEO

“Ongoing camouflaging can be exhausting for autistic people in the workplace. My personal ambition is to raise the profile of autistic women in work. If you identify as female, autistic and are into tech – please get in touch. We’d love to hear from you.”

Viola Sommer, Auticon COO

“It’s really nice to have someone to talk to sometimes.”

Ralph Sleigh, Auticon Consultant.

At Auticon, Consultants and Job Coaches meet on a regular basis to catch up and share wellbeing strategies.

“So many different clients say that working with autistic people brings diversity and inclusion in the workplace, which has such a positive impact.”

Richmal Maybank, Auticon Lead Job Coach

“We are very proud and enthusiastic to champion Neurodiversity – helping our Consultants to thrive and other employers to understand the value they are missing out on without autistic colleagues.”

Kirsty Wilson, Auticon Job Coach

„A forgotten group of potential employees represents approximately 700,000 people in the UK. At Auticon, I’m lucky enough to work with part of this talent pool that share the same interest in IT as me. It’s important to me that we promote the inclusion of autistic people in the workplace.“

Paul Dickey-Collas, Auticon Project Manager

“It’s time to ditch stereotypical thinking and realise that an inclusive and diverse workplace is beneficial to everyone involved. I’m hoping for more people to understand that being part of a neurodiverse team is an enriching experience.”

Franziska Zeidler, Auticon Office Manager

“I am really touched. So many doors are shut for autistic people that when someone goes that extra mile, it brings back hope.”

Auticon Skills Assessment participant.

Our view is that recruitment processes should focus on people’s skills, rather than CVs or one’s ability to sell themselves in an interview.

Eine lange Suche nach dem idealen Fußballverein