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Der Welt-Autismus-Tag steht vor der Tür

Bald ist es wieder so weit: Der 2. April rückt näher und somit auch der Welt-Autismus-Tag. Seit 2008 steht das von der UN festgelegte Datum für Barrierefreiheit und Inklusion – denn nicht alle Mauern sind sichtbar.

„Bei auticon kann ich so arbeiten wie ich bin, ohne mich verstellen zu müssen“, erzählt ein auticon Consultant auf die Frage hin, wie die Arbeit in einem autismusfreundlichen Umfeld sein Leben verändert hat. Die Aussage verrät leider auch, dass dies längst keine Selbstverständlichkeit ist. Denn noch immer sind 85% der Menschen mit Autismus im arbeitsfähigen Alter arbeitslos. Und das nicht etwa wegen mangelnder Expertise. Im Gegenteil: Menschen im Autismus-Spektrum  bringen oft außergewöhnliche Fähigkeiten mit. Viele von ihnen erkennen Fehler und Muster, wo ihre neurotypischen KollegInnen ratlos sind. Auch ein erhöhtes und dauerhaftes Konzentrationsvermögen und besondere Detailgenauigkeit zeichnen viele Autisten aus. Das macht sie vor allem im IT-Sektor zu äußerst wertvollen MitarbeiterInnen.

Dennoch tun sich viele Unternehmen oft noch schwer damit, geeignete Arbeitsplätze zu schaffen. auticon unterstützt Unternehmen dabei, die Talente von Autisten auf dem ersten Arbeitsmarkt einzusetzen. Wir stellen autistische IT Consultants fest ein und bieten ihre außerordentlichen Dienstleistungen unseren Kunden im Rahmen von Projekten an. Dabei agieren Projektmanager und Job Coaches sowohl für unsere autistischen Consultants als auch den Kunden als Ansprechpartner im fachlichen und zwischenmenschlichen Bereich.

Bei auticon ist also jeder Tag Autismus-Tag. Dem Thema sollte auch in der Gesellschaft mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. Der Welt-Autismus-Tag ist ein Anfang – die USA und Großbritannien gehen mit gutem Beispiel voran und veranstalten eine Autismus-Woche oder gleich einen ganzen Monat.

Der Welt-Autismus-Tag hat nämlich eine zu wichtige Agenda, um so schnell wieder zu Ende zu sein. Die 2008 durch die UN festgelegte Resolution besteht aus folgenden Kernpunkten:

  1. Bewusstsein dafür schaffen, was Autismus ist und wie er sich äußert
  2. Ein Appell an NGOs, Unternehmen und Staat, den Betroffenen und Angehörigen entsprechende Strukturen bereitzustellen
  3. Die Früherkennung, Forschungs- und Interventionsmaßnahmen stärken

 

Diversität ermöglichen, Inklusion vorantreiben: auticon als Beispiel für ein autismusfreundliches Arbeitsumfeld

 

Der Welt-Autismus-Tag hat also zum Ziel, umfassend über das Thema Autismus aufzuklären und zu sensibilisieren. In den meisten Köpfen kursieren nämlich noch stereotype Bilder eines Rain Man herum oder der Glaube, Autismus basiere auf einem in der Kindheit erworbenen psychischen Defekt. Im Gegenteil. Autismus ist angeboren und vor allem eines: Vielfältig. Kein Autist gleicht dem anderen, weshalb man auch vom Autismus-Spektrum spricht anstatt sich einer Einteilung zu bedienen. Autismus ist nicht unmittelbar sichtbar, dennoch stehen Menschen im Autismus-Spektrum im Alltag oft großen Herausforderungen gegenüber. Reizüberflutung, soziale Ängste und Missverständnisse sind für viele Autisten an der Tagesordnung, für Außenstehende aber nicht erkennbar. Damit zusammenhängende Beschwerden wie Depressionen oder soziale Ängste können Betroffene zudem negativ beeinträchtigen.

Um diese Menschen genau dort aufzufangen und gleichzeitig ihre einzigartigen Fähigkeiten einzusetzen, würden viele Unternehmen gut daran tun, ein autismusfreundliches Arbeitsumfeld zu ermöglichen. Wie das aussehen kann, erfahren Sie in unserem Video-Countdown zum Welt-Autismus-Tag. auticon stellt in sechs kurzen Videos vor, wer wir sind und wie wir arbeiten. Kurt Schöffer, CEO von auticon, macht den Anfang und beantwortet die Frage „Wer ist auticon?“

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